„Fliese auf Fliese“ bedeutet, dass der alte Belag als Untergrund für neue Fliesen genutzt wird. Das spart Abbrucharbeiten, ist aber nur sinnvoll, wenn der alte Belag fest und für neue Fliesen geeignet ist.
Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein?
Die alten Fliesen müssen fest haften, ausreichend eben und frei von Feuchtigkeitsschäden sein. Lose Stellen, größere Risse und hohl klingende Bereiche werden vorher geprüft. Die Oberfläche muss für den neuen Aufbau vorbereitet werden.
Welche Vorteile kann die Methode haben?
Der alte Belag muss nicht vollständig entfernt werden. Dadurch können Schmutz, Lärm und Abbruchaufwand geringer ausfallen. Das ist besonders bei Renovierungen in bewohnten Räumen interessant.
Wo liegen die Grenzen?
Neue Fliesen erhöhen Boden oder Wand. Türen, Sockel, Einbauten, Abläufe und Übergänge zu anderen Räumen müssen weiterhin passen. In Dusche und anderen nassen Bereichen darf ein ungeklärter Feuchtigkeitsschaden nicht einfach überdeckt werden.
Wie wird die Fläche geprüft?
Der vorhandene Belag wird auf Festigkeit, Ebenheit, Risse und auffällige Stellen kontrolliert. Anschließend werden Aufbauhöhe und Anschlüsse betrachtet. Erst danach lässt sich entscheiden, ob Überfliesen oder Entfernen sinnvoller ist.
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